Brustkrebsfrüherkennung

Seit Jänner 2014 hat die österreichische Bundesregierung gemeinsam mit den Krankenkassen die Mammographie-Untersuchung neu geregelt. Die Aktualisierung dieses Programms trat mit Juli 2014 in Kraft.

Frauen zwischen 45 und 69 Jahren können nunmehr alle zwei Jahre eine Früherkennungsmammographie durchführen lassen. Dafür genügt eine freigeschaltete e-card. Ich empfehle Ihnen auch künftig unbedingt eine ÜBERWEISUNG ZUR MAMMOGRAPHIE IN DER ORDINATION ABZUHOLEN, damit ich Ihr Röntgeninstitut über spezielle Vorbefunde informieren kann und auch Ihren neuen Befund erhalte.

  • Die ab 01.07.2014 verschickten Einladungsbriefe gelten ab sofort als Erinnerung und Information.
  • Eine Überweisung zur Mammographie außerhalb dieses Screeningprogramms auf Kassenkosten kann von mir nur unter bestimmten VORGEGEBENEN Bedingungen – an die sich Ärzte/Ärztinnen halten müssen – ausgestellt werden. Trifft keine der Indikationen (Indikation = Grund) zu, kann ich Sie an ein Röntgeninstitut zuweisen, wo Sie die Mammographie privat zahlen müssen. ACHTUNG: Eine Ultraschalluntersuchung der Brust – Durchführung in der Ordination möglich, aber keine Kassenleistung! – ersetzt nicht die Mammographie!

  • Frauen zwischen 40-44 sowie Frauen ab 70 Jahren können sich selbst zum Vorsorge-Programm anmelden, indem sie telefonisch bei der Serviceline des Brustkrebsfrüherkennungsprogramms (Telefonnummer: 0800 500 181) oder per Email (an: serviceline@frueh-erkennen.at) eine Freischaltung veranlassen. Eine solche Freischaltung dauert voraussichtlich 2-3 Wochen. Zur Röntgen-Untersuchung sollten Sie auf jeden Fall eine Überweisung von mir mitnehmen!

  • Frauen unter 40 Jahren können bei bestimmten Beschwerden zu einem Brustultraschall in ein zertifiziertes Röntgeninstitut zugewiesen werden. Bedarf es einer weiteren Abklärung, kann eine Magnetresonanztomographie durchgeführt werden.