3D/4D – Ultraschall


Der 3D- Ultraschall ist eine technische Untersuchungsmethode, die eine räumliche Darstellung des Kindes im Mutterleib ermöglicht. Die bisherige Ultraschalltechnologie wurde so weiterentwickelt, dass man mit einem neuen Schallkopf viele Schnittbilder erhält, aus denen eine spezielle Software permanent 3-dimensionale statische und bewegte Bilder errechnet.

Dadurch wird das konventionelle flächige 2-dimensionale Bild in eine 3-dimensionale räumlich plastische Darstellung umgewandelt und durch eine 4. Dimension, nämlich die Zeitachse erweitert. Der 4D-Ultraschall ermöglicht die kontinuierliche Darstellung der kindlichen Bewegungen (=Video) und damit einen verbesserten ersten Eindruck vom Aussehen Ihres Kindes.

  • Die Untersuchung wird durch die mütterliche Bauchdecke durchgeführt. Die Bildqualität wird stark beeinflusst, durch:

  • die Dicke der mütterlichen Bauchdecke
  • dem Sitz des Mutterkuchens (Plazenta)
  • der Fruchtwassermenge
  • der Lage und Kopfhaltung des Kindes

Eine unabdingbare Vorraussetzung für ein gutes Video/Bildergebnis ist ausreichend Fruchtwasser um die darzustellenden Strukturen. Wenn der Wunsch nach einer 3/4D- Ultraschalldokumentation besteht, ist es ratsam einen Versuch bei mehreren Untersuchungsterminen zu machen, z.B.:

  • beginnend in der 16. Schwangerschaftswoche (=SSW)
  • weiter in der 20. und 25 SSW, sowie in der 30.SSW

In der 16. Schwangerschaftswoche kann das ganze Baby abgebildet werden, später sind dann Teilaufnahmen z.B. des Gesichts, Hände, Füße möglich. Wenn ungünstige Schallbedingungen bestehen, wird die 3/4D-Untersuchung abgebrochen und es erfolgt keine Verrechnung.  Bei Erfolg erhalten Sie eine CD mit Bildern und bei guten Bedingungen eine kurze Videosequenz.

Der 3/4D-Ultraschall ist für Mutter und Kind völlig ungefährlich und beliebig oft wiederholbar. Er ist aber keine diagnostische Untersuchung und daher kein Ersatz für ein Fehlbildungsscreening. Dieser Ultraschall ist eine Privatleistung und kann mit der Krankenkasse nicht verrechnet werden.